Warum bin ich nach neun Jahren wieder für einen 6-monatigen BFD im BRUNNEN?
Letztes Jahr war ich praktisch ununterbrochen von August bis Dezember krank. In der Zeit lagen auch einige Krankenhausaufenthalte, insgesamt fast 2 ganze Monate.
In dieser Zeit wollte ich eigentlich meine letzten Prüfungen und im Anschluss meine Bachelorarbeit schreiben, doch das ging nicht. Stattdessen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Also stellte ich fest, dass ich sehr gern in einer anderen Stadt weiter studieren wollte, die Studiengänge konnte ich aber leider erst im kommenden Wintersemester beginnen. Also musste eine andere Möglichkeit her, sobald ich eine Abschlussarbeit geschrieben habe. Ich wollte nicht das ganze Sommersemester nur rumsitzen, also erinnerte ich mich auch an meine FSJ-Zeit im BRUNNEN. Es war kein leichtes Jahr, aber ein sehr wertvolles und ich überlegte mir, wo ich das halbe Jahr wieder mitwirken könnte, Zeit für mich hätte und vor allem meine eingeschlafene Gottesbeziehung, die in meinem Studium doch ziemlich gelitten hatte, wieder erneuern könnte. Also fragte ich im Dezember im BRUNNEN an und bekam für Ende Januar eine Art Re-Vorstellung angeboten. Ich kam, war trotz kurzzeitigem Hadern, aber dann schnell begeistert. Ich erinnerte mich also erneut an mein Jahr hier und fand, dass hier alles wunderbar zusammenkommen würde. Das Arbeiten an meiner Gottesbeziehung, dringend benötigte Struktur, raus aus dem Alltag kommen, dabei noch sinnvolles tun an einem Ort, den ich trotz etlicher Veränderungen ja noch kannte und das Prüfen, ob ich wirklich diese Studiengänge danach beginnen möchte.
